Betreutes Wohnen in Wohngemeinschaften

 

In unseren drei Wohngemeinschaften leben zur Zeit 19 Menschen mit Beeinträchtigung, aber einem hohen Grad an vorhandener Selbstständigkeit. Ziel ist es den Betreuten soviel Unterstützung wie nötig und soviel Selbständigkeit wie möglich zu geben.

Hier gehört es dazu, das die Bewohner sowohl den Haushalt, die Einkäufe, Zubereitung von Speisen mit Unterstützung ihrer Betreuer selbst erledigen. Es gibt keine rund um die Uhr-Betreuung.

 

Entstehung

 

Bereits seit dem Jahr 1993 bietet die Lebenshilfe Bad Kreuznach „Betreutes Wohnen“ an.

Damals wurde ein Haus in der Ringstraße eigens dafür erworben.  Hier wohnten zwei Paare und eine Einzelperson.

Zwei Jahre früher als die Wohnstätte „Hans Schumm“ den Betrieb (1995) aufnahm.

 

Bereits im Jahre 1998 - drei Jahre nach Eröffnung des Wohnheims „Hans Schumm“, zogen die ersten zwei Bewohner in das „Betreute Wohnen“ ein. Sie lebten zuvor in der Trainings-Einheit des Wohnheims und wurden dort auf das

Leben außerhalb des Heimes vorbereitet. Ihnen folgten bis zur Einführung des persönlichen Budgets zum 01.07.2004 weitere neun Menschen mit Behinderung. Damit war die Kapazität von 12 Menschen ausgeschöpft.

Mit dem persönlichen Budget nahmen die Auszüge aus dem Wohnheim zu und einige Menschen zogen direkt aus dem Elternhaus in das ambulante Wohnen.

 

Damit dem Bedürfnis der Menschen mit Behinderung auf ein weitgehendstes selbstbestimmtes Leben Rechnung getragen wird, errichtete die Lebenshilfe drei Wohngemeinschaften.

 

Im Juli 2007 eröffnete die erste Wohngemeinschaft in der „Lauergasse“ mit sechs Bewohnern /innen, im November 2011 folgte die Wohngemeinschaft „Lisztstrasse“ mit sieben Bewohnern/innen und im Juni 2014 die Wohngemeinschaft „Mannheimer Strasse“ mit weiteren sechs Plätzen.